Veranstaltungsort

Tagungszentrum Schloss Herrenhausen

Das ursprünglich barocke Schloss Herrenhausen wurde in den Jahren 1819 bis 1821 in den klassizistischen Stil umgebaut und diente der Welfenfamilie als Sommersitz. Es wurde während des zweiten Weltkrieges im Jahre 1943 bombardiert und fast vollständig zerstört. Nur eine Freitreppe und die Große Kaskade blieben erhalten. Das zerbombte Schloss und das zugehörige Grundstück wurden vom Welfenhaus nach dem Krieg an die Stadt Hannover verkauft. Von 2010 bis 2013 ließ die VolkswagenStiftung das Schloss Herrenhausen als modernes Tagungszentrum und Museum wiedererrichten, es steht exakt an der Stelle, an der das Original zerstört wurde. Hierfür wurde die imposante Fassade des ursprünglichen Schlosses rekonstruiert. Seit Anfang 2013 erscheint das stilvolle Schloss in neuem Glanz.

Die modernen und einladenden Räume des Tageszentrums Schloss Herrenhausen bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten für verschiedene Veranstaltungen. Das Auditorium eignet sich besonders für Kongresse und Tagungen. Die Ost- und Westflügel erinnern an die lange Geschichte des Schlosses. Ein Museum zeigt dort auf rund 900 Quadratmetern Fläche Hunderte Exponate aus der Hochzeit der Welfen im 17. und 18. Jahrhundert. Die direkt an das Schloss anschließenden Herrenhäuser Gärten gehören zu den besterhaltenen und bedeutendsten Barockgärten in Europa. Sie bestehen aus dem Großen Garten, dem Berggarten, den Georgengärten und dem Welfengarten. Der Barockgarten ist nahezu unverändert als Zeugnis seiner Zeit erhalten geblieben.


 

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